Rund um Schalke
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Saison 2021 / 2022

Ein ständiges Auf und Ab begleitete die Knappen von Beginn an in der 2. Liga. Schon das erste Heimspiel gegen den HSV endete nach einer frühen 1:0 Führung mit einer 1:3 Niederlage. Dem folgenden klaren 3:0 Auswärtssieg bei den Störchen aus Kiel folgte prompt die Ernüchterung durch ein 1:1 zuhause gegen den Tabellenletzten aus Aue und gar ein 1:4 bei Jahn Regensburg.

Auf 2 Siegen folgte prompt wieder eine Niederlage und so fand man sich nach 7 Spieltagen auf Platz 11 wieder, was sicherlich nicht dem Anspruch der Schalker entsprach.

Einem kleinen Zwischenspurt mit 4 Siegen, bei denen man zum ersten Mal auf Platz 3 lag, folgte prompt wieder der Einbruch mit 2 Niederlagen und einem Unentschieden und dem Absturz auf Platz 7.

So verlief die gesamte Saison, immer wenn man mal an den Aufstiegsplätzen schnupperte, kam prompt der nächste Einbruch.

Nachdem es am 25. Spieltag zum 3:4 Debakel bei Hansa Rostock und dem Absturz auf Platz 6 gekommen war, war das Ziel „Direkter Wiederaufstieg“ in weite Ferne gerückt. Schalke sah keine andere Möglichkeit, als sich von Trainer Dimitri Grammozzis zu trennen und das Traineramt für die letzten 9 Spiele in die Hände von Bujo (Mike Büskens) zu legen.

Unter Büskens startete Schalke eine sensationellen Lauf und verlor von den 9 Spielen lediglich ein Spiel, zuhause gegen Werder Bremen.

Mit diesem sensationellen Lauf gelang es Schalke, schon am vorletzten Spieltag zuhause in einem dramatischen Spiel nach einem 0:2 Rückstand gegen den Mitfavoriten St. Pauli mit einem 3:2 Sieg den Aufstieg fest zu machen.
Am letzten Spieltag gelang dann auch noch die Meisterschaft mit einem 2:1 Auswärtssieg bei den Freunden aus Nürnberg.


Saison 2022 / 2023

Zurück in der Bundesliga startete man voller Euphorie, mit dem Ziel, sich schnell im gesicherten Mittelfeld festzusetzen.

Die Realität aber war eine ganz andere. Zu große, zum Teil selbst auferlegte, finanzielle Sparzwänge führten dazu, wertvolle Spieler ziehen zu lassen bzw. von teuren Neuverpflichtungen abzusehen.

Wunschtrainer Thomas Reis erhielt vom VFL Bochum keine Freigabe und personelles Durcheinander in der Führungsetage sorgten dafür, dass man sich nach 11 Spieltagen mit nur 6 Punkten (ein Sieg, 3 Unentschieden) am Tabellenende wiederfand.

Als Folge trennte man sich von Frank Kramer und verpflichtete Thomas Reis, der kurz vorher vom VFL Bochum entlassen worden war.

Zu Beginn der Rückrunde hatte man 8 Punkte Rückstand auf den rettenden Platz 15. Unter der Regie von Reis startete S04 eine einmalige Aufholjagd, die die gesamte Bundesliga in Erstaunen versetzte.

Am Ende reichte es aber nur noch für Platz 17 mit 2 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz 16 und 3 Punkten auf Platz 15.

Und so mussten die Knappen - nach nur einjähriger Bundesligazeit - zum 5. Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Gang in die 2. Liga antreten.




 
 
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