Rund um Schalke
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- Teil 2: Die Spieler -

- Stand 01. September 2016 -


Irgendwie war dieser Transferzeitraum anders als sonst. Ich denke, durch die Tatsache, dass Heidel in Ruhe arbeitete und die Presse vollkommen außen vor war, reagierte diese fast mit Panik. So wurden fast jeden Tag neue Namen gehandelt, oft vom gleichen Presseorgan aber schon kurze Zeit später wieder über den Haufen geworfen.

Eigentlich kann man nur sagen, dass man das alles mit Humor nehmen musste, denn Heidel präsentierte ja doch immer wieder andere Überraschungen.

Schon lange vorher war klar, dass mit Joel Matip ein Schalker Eigengewächs auf eigenen Wunsch den Verein verlassen würde und künftig beim FC Liverpool unter der Regie von Jürgen Klopp zum Einsatz kommen wird.

Leroy Sané hatte ebenfalls vorher angekündigt, den Verein in Richtung Manchester City zu verlassen. Es dauerte aber dennoch eine ganze Zeitlang, bis endgültig alles unter Dach und Fach war und er für die Wahnsinnssumme von 50 Mio. Euro wechselte.

Darüber hinaus verließen Roman Neustädter (Fenerbahce Istanbul), Marco Höger (1. FC Köln), Robert Leipertz (FC Ingolstadt), Marvin Friedrich (FC Augsburg), Michael Gspurning (Union Berlin) und Kaan Ayhan (Fortuna Düsseldorf) den Verein, weil man nicht mehr mit ihnen plante.

Christian Clemens, der bereits an den FSV Mainz 05 ausgeliehen war, verließ nun endgültig den Verein. Younès Belhanda sowie Pierre-Emile Höjberg kehrten nach Ende ihrer Leihe zu ihren Vereinen zurück.

11 Abgängen standen 15 Neuzugänge gegenüber. Neuzugänge, deren Transfers zu Schalke häufig Erstaunen hervorrief.

Das größte Schnäppchen, sofern man einen Spielerwechsel als solches bezeichnen kann, ist sicherlich die Last-Minute Leihe von Yevhen Konoplyanka. Was auf den ersten Blick wie eine normale Leihe aussieht, entpuppt sich jedoch schnell als der Transfercoup von Christian Heidel überhaupt. Sicherlich gibt es viele Zufallsgründe, die Heidel in die Karten gespielt haben, Tatsache aber ist, dass der FC Sevilla Konoplyanka weit unter Wert abgibt. Die verpflichtende Kaufoption für Schalke beträgt für Konoplyanka, dessen aktueller Marktwert 25 Mio. Euro beträgt und dessen Ablösesumme mit 20 Mio. Euro angesetzt war, gerade einmal 12,5 Mio. Euro.

Als „Hammer-Transfer“ gilt die Verpflichtung des erst 19jährigen Breel Embolo vom FC Basel. Mit 27,5 Mio. Euro ist er der teuerste Transfer in der Clubgeschichte von Schalke. Auch wenn er mit 19 Jahren noch sehr jung ist, wird ihm eine große Karriere prophezeit. Trotz zahlreicher internationaler Angebote kann Schalke sich glücklich schätzen, ein solches Talent künftig in seinen Reihen zu haben.

Nicht minder spektakulär verliefen die Verpflichtungen von Benjamin Stambouli (Paris SG), Coke (FC Sevilla) sowie Naldo (VFL Wolfsburg).

Mit Nabil Bentaleb (Tottenham Hotspurs), Abdul Rahman Baba (FC Chelsea) und dem obengenannten Yevhen Konoplyanka wurden 3 Spieler auf Leihbasis für ein Jahr verpflichtet, in allen 3 Fällen sicherte sich Schalke eine Kaufoption.

Neu in den Profikader berufen wurden die Nachwuchsspieler Fabian Reese, Joshua Bitter, Christian Rubio Sivodedov und Phil Neumann sowie aus der U23 Bernhard Tekpetey.

Insbesondere auf Tekpetey sollte man ein Auge haben, auch ihm wird eine große Zukunft vorausgesagt. Sein Entdecker ist kein geringerer als Gerald Asamoah, auf dessen Empfehlung hin Schalke dieses große Nachwuchstalent aus Ghana verpflichtete.

Abgerundet wurden die Zugänge durch die Rückholaktionen der beiden ausgeliehenen Spieler Timon Wellenreuther von RCD Mallorca und Donis Avdijai von Sturm Graz.

Alles in allem erwirtschaftete Schalke in dieser Transferperiode einen Gesamterlös zwischen 13 und14 Mio. Euro. Die exakte Summe steht nicht fest, da über die Modalitäten der Leihe Konoplyanka nichts bekannt wurde.

 


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