Rund um Schalke
  Schalker Markt
 


» Der Mythos vom Schalker Markt «


Kennst Du den Mythos vom Schalker Markt
die GEschichte die dort begann
der FC Schalke wurde Legende
eine Liebe die niemals endet


Welchen Schalker berührt dieses Lied nicht? Immer und immer wieder hört man es, voller Leidenschaft gesungen.

Und immer wieder fragen sich viele, was ist das denn eigentlich mit diesem Mythos? Was hat es damit auf sich, dass so viele bei diesem Lied ergriffen sind?

Was aber ist überhaupt ein Mythos? Dafür gibt es viele Definitionen. Auf den Verein FC Schalke 04 angewendet, kann man sicherlich Mythos im weiteren Sinn mit „Ereignissen hoher symbolischer Bedeutung“ definieren. Seine Entstehungsgeschichte mit den widrigen Begleitumständen, sein Ruf, vom „Polackenverein“ zu einem der größten Fußballvereine der Welt geworden zu sein, unglaubliche Triumphe im Wechsel mit Skandalen, grandiose Siege und niederschmetternde Niederlagen, all das hat sicherlich dazu geführt, von einem Mythos zu sprechen.

Aber warum „Der Mythos vom Schalker Markt"?

Nun, der Schalker Markt war Zentrum von Schalke, einem Stadtteil von Gelsenkirchen. Hier gab es den Wochenmarkt, Geschäfte und Stammkneipen.

 

  Schalker Markt 1941

Dort, am Schalker Markt wurde 1904 der Verein unter dem Namen Westfalia Schalke gegründet. 1928 verlegte der FC Schalke 04 seine Geschäftsstelle in das Lokal "Gaststätte Thiemeyer" am Markt. Der Markt war damit auch Mittelpunkt des Vereinslebens. Die Wirtin Henriette Thiemeyer, von allen „Mutter Thiemeyer" genannt, betrieb die alte Kaiserhalle am Schalker Markt.

Meisterschaftsfeier Schalker markt 1958

Hier in der Kaiserhalle trafen sich Fans und Spieler regelmäßig, hier und auf dem Schalker Markt feierten die Schalker zwischen 1932 und 1938 die ersten sechs deutschen Meisterschaften.

Meisterschaftsfeier 1958

 

Am Schalker Markt hatte Ernst Kuzorra seinen ersten Laden, Bernie Klodt ein Lokal und Fritz Szepan ein Tabakgeschäft.

Durch all dies wurde der Schalker Markt über Jahrzehnte Anlaufstelle der Spieler sowie der Fans. Hier trafen sie sich alle, in guten, wie auch in schlechten Zeiten und hier gab es keine Berührungsprobleme zwischen Spielern und Fans.

Und hier lebte man gemeinsam das Schalker Motto:

„Schalker wird man nicht, Schalker ist man“





 
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